Mysteria Mitrasperani

Mysteria Mitrasperani 5

 

Blütenzauber

(Assansol 2)

Ein Fantasy-Live-Rollenspiel auf dem Hintergrund des ConQuest of Mythodea

im Abenteuer Walderlebniszentrum Heidelsburg 66978 Clausen

ACHTUNG NEUER TERMIN!

24. bis 27. März 2016

„Ach, Assansol, du Schöne! Wie lang ist es schon her?

Dass an den Feind du fielest, dass deine Straßen leer“

„Nack, grack, hack“… geübt schlägt die kleine Golddrossel die letzten Nüsse, des vergangenen Herbstes mit ihrem schlanken aber harten Schnabel gegen die Mauern.

„Wo einst das Herz des Südens stolz, brav und stetig schlug

Warst Heim voll Hohn geworden dem toten Heereszug“

Lange genug hatte der Winter auf sich warten lassen, doch nun kam er mit aller Härte, die er zu bieten hatte. Daher war es schon längst an der Zeit weiter nach Norden zu fliegen. Weit über die Meerenge in die warmen Sümpfe nahe Shang Men Ray, wo sie im Schoß Terras die dunkle Zeit hinter sich bringen würde.

„Wurd Schlacht um Schlacht geschlagen dich wieder zu befrei‘n

Doch wars zu oft zu wenig, sollt‘ Jahr um Jahr nicht sein“

Als versuche sie zu lauschen dreht und wendet sie ihren Kopf in Richtung der Männer und Frauen, die da am Feuer zusammensitzen und in den prächtigen Gassen ihre Lieder saingen.

„Ach, Assansol, du Finst’re! In Schicksals grimmem Lauf

Wieviele sind gefallen und standen wieder auf?“

Traurig sind diese Lieder. Sprechen von vergangenem Ruh und Heldentaten. Eifersüchtig lauscht sie weiter der Melodie, als wolle sie sie für sich selbst gewinnen.

„Wieviele tapf‘re Streiter hat blutger Schlund verschluckt

und bleich und kalt und grausam nur wieder ausgespuckt?“

Mit kräftigen Flügelschlägen erhebt sie sich in die Luft. Dreht einige Runden über die schimmernden, goldenen Dächer, die länger nun als einen Sommer ihr Heim waren, nur um dann im frostigen Abendrot dem großen Wald entgegen zu segeln.

„Wie viel Schweiss, Blut und Tränen bis letzlich kam die Zeit,

bis schließlich warst gesättigt, bis endlich du befreit“

Nahezu eine ganze Nacht, einen Tag und wieder eine Nacht brauchte es, bis der schimmernde Vogel Ruhe findet. Erschöpft läßt die Golddrossel sich auf dem mit einigen Blättern und Raureif bedeckten Moos nieder. Hoch oben, wo sie niemand sonst erreichen sollte. Schlingt sorgfältig ihren Kopf unter ihr Gefieder. Sie muss Kräfte sammeln für die verbleibende Reise.

„Ach, Assansol, du Stille, liegst nun ganz schwarz gebrannt

Dem Untod zwar entrissen stehst einsam, unbemannt.“

Schwere Schritte und das Donnern von berstendem Stein erschrekt das kleine Wesen. Voller Panik versucht die Goldene sich zu orientieren und gleichzeitig wild mit den Flügeln zu schlagen, um dieser wie auch immer gearteten Gefahr schnellstmöglich zu entkommen.

„Aus Süd, aus West und Osten; des Schicksals tapf‘re Schar

Erstritt den schalen Sieg hier, der Blut und Asche war.“

Völlig außer Atem lässt sich das gefiederte Geschöpfchen auf dem nächsten Mauervorsprung der Ruinen nieder. Aus sicherer Entfernung beschimpft es dann wild die Störenfriede. Mit weit aufgerissenen Augen und schiefen Kopf beäugt sie das Treiben dort unten. Männer und Frauen in Grün und Gold räumten Steine aus dem Weg und bahnten sich unaufhaltsam eine Schneise durch die Trümmer der Ruinen. Grün und Gold das mochte sie gerne. Den ganzen Sommer hatte sie sich damit umgeben.

„Erinnerung ist alles, das bleibt und nicht verblasst

doch birgt sie manche Bürde und manche schwere Last“

Als die Soldaten beginnen das traurige Lied, welches sie so liebte zu singen, ist sie endgültig versöhnt. Guten Mutes und voller Kraft erhebt sie sich erneut, die Reise zu beenden…

„Ach, Assansol du Schöne! Wo keine Flaggen weh‘n

Auf deinen schwarzen Mauern die ich hab brennen seh’n“

… als ein schwarz befiederter Pfeil sie aus den Wogen Aeris reist!

 

Text: Arnulf von Seewacht, Bearb. & Melodie: Mo’irea O’Branaghain („Ach, Assansol“)

www.youtube.com/watch?v=6RvLsjukgSQ

 

Motivation:

In einem kampflastigen Abenteuerplot werdet ihr erneut das vielfältige Angebot des Waldrittergeländes in Clausen erleben dürfen.

Die Ruinen Assansols halten noch unglaublich viele Überraschungen bereit. Solche aus den Tagen, da nun der Untot für Jahre dort herrschte und sicher sein Unwesen trieb, doch aber auch solche aus längst vergangenen Zeiten.

Es ist nun endgültig an der Zeit die Siegelstätte des Südens zurückzugewinnen und das, was unter den Ruinen verborgen liegt zu befreien.

Kürzlich:

Bereits im Frühjahr diesen Jahres versuchte man die Ruinen Assansols mit Hilfe der Kriegerkaste der Edalphi zu befreien, um die Stadt wieder in die Hand der Edalphi zurückzugeben. Da der Kern der Stadt, ein alter Tempel aber schwer verteidigt wurde und kein Vorankommen möglich war, wurde ein kleiner Trupp losgeschickt, um dem Gerücht einiger alter Tunnel nachzugehen, die in´s Innere des Tempels führen sollten und somit den Sieg sichern.

Die Tunnel waren jedoch bereits in alter Zeit versiegelt. So hatten die letzten Herrscher der Stadt Banner der Macht dort als Schlösser eingesetzt, um das Betreten der Tunnel nur denjenigen zu gestatten, die den Elementen treu ergeben wären.

Zwei der Banner konnten gelöst werden und der Zugang zu einer alten Waffenkammer, so wie zu einem verborgenen Elementar Terras war frei. Doch das dritte Banner blieb verschlossen. Dieses wird gehütet von einem Geist, der vorgibt einst ein alter Prinz des Südens gewesen zu sein.

Er fordert das Geschenk einer verstorbenen Nyame des Südens, bevor er das Banner und mit ihm den Weg freigibt (Wenn ihr eines habt, bitte unbedingt anmelden!). Im Gegenzug will er demjenigen, der sich als würdig und treu erweist seine Insignien überlassen.

Gleichzeitig wurde jedoch in diesem Tal eine Kraft geweckt, von der selbst die Gelehrten noch nicht recht wissen, wie damit umzugehen ist. Eine Erscheinung der Ignis, einige Behaupten mit den Zügen und Teilen der Seele von Ain Schwefelnis, Regentin des Ostens, hat das Gleichgewicht der Elementschreine zu seinen Gunsten verändert und herrscht nun über jene Gefilde.

Auch soll es mit Hilfe des Geliebten Kindes Ain, einem niederen Elementar der Ignis so wie der Hilfe unzähliger Siedler des Südens gelungen sein, einem alten Artefakt, nunmehr bekannt unter dem Namen „Schild des Südens“ Kraft zu verleihen. Dieser Schild nutzt die ihm verliehen Kraft der Ignis, um den Nechaton in der Umgebung der aktiven Banner der Macht zu zersetzen.

Doch er funktionierte nur für wenige Augenblicke, bevor er bereits wieder aussetzte!

In einem zweiten Expeditionstrupp, mit besserer Vorbereitung und dem Wissen, was uns erwarten wird, schicken wir euch nun dorthin, um uns den Schlüssel zur Stadt zu überbringen!

Glanz und Glorie!

Zu der Örtlichkeit:

Das Selbstversorgerhaus liegt idyllisch gelegen unweit von Waldfischbach-Burgalben im Naturpark Pfälzerwald, ca. 12 km nordöstlich von Pirmasens. Die umgebende Wiese bietet ausreichend Platz für eure Zelte.

Auf fast 20.000 Quatratmetern Wiese und Wald  fern ab von Hauptverkehrswegen sind wir völlig für uns.

Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Gruppenraum in dem bis zu 50 Personen feier können.

Toiletten sind ausreichend vorhanden.

Für drei Euro kann man auf dem nahegelegenen Campingplatz warm duschen.

 

An und Abreise:

Anreise am Donnerstag ab 15.00 Uhr,

Check in ab 18.00 Uhr, Time in 20.00 Uhr,

Ende vermutlich Samstag 24.00 Uhr

 

Der Platz selbst :

Den Platz dort werdet ihr sehr ordentlich vorfinden und wie wir hoffen, und aus Erfahrung bei anderen Con´s wissen, auch wieder verlassen.

Aus unserer guten Erfahrung dieser Conreihe verzichten wir daher auf eine Platzkaution und vertrauen auf euch!

 

Regelwerk:

Aktuelles Mythodea Regelwerk

 

Finanzielles:

bis 31.10.2015 bis 31.12.2015  bis 29.02.2016  Conzahler
Elemente 75,00 Euro 85,00 Euro  95,00 Euro  110,00 Euro
NSCs 25,00 Euro 25,00 Euro  30,00 Euro  35,00 Euro

Alle Preise sind inkl. MwSt. Es zählt das Datum des Überweisungseingangs!

Überweist das Geld bitte an:

Dieter Simon, Phantastische Geschichten
Volksbank Forchheim
Kontonummer: 8500066109
Bankleitzahl: 763 910 00

BIC: GENODEF1FOH

IBAN: DE33763910008500066109

Als angemeldet gilt nur, wer das Geld rechtzeitig überwiesen und die vollständige Anmeldung  zugesandt hat!

Bitte immer mit dem Vermerk: -Realname- „Blütenzauber“

Wer bis zur Datumsänderung (!) angemeldet und überwiesen hatte, für den gelten die alten Preise.

 

ZUR ONLINEANMELDUNG!